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Samstag, 20. Januar 2018

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Stundenplan Funkausbildung 2017-2

Funkausbildung 2017-Kurs 2    SRC - Seefunk und UBI – Binnenschifffahrtsfunk 

Der Unterricht ist an der Sportschule Saarbrücken für folgende Tage geplant:

Donnerstag          9. November 2017    18-21 h, Sportschule Saarbrücken, Raum 45

Donnerstag         16. November 2017    18-21 h in Gruppeneinteilung Raum 45  

Donnerstag          23. November 2017    18-21 h  in Gruppeneinteilung (je 4 Teilnehmer) Raum 45

Samstag 09.12.2017    10-16 h in Gruppen (je 4 Teilnehmer)  Raum 45

Samstag 20. Januar 2018     10-14 h in Gruppen (je 4 Teilnehmer)  Raum 44

Samstag 03. Februar 2018 10-14 Uhr Raum 45

 

Prüfung nach Absprache mit den Teilnehmern.

 

 



GMDSS

Das Global Maritime Distress and Safety System - GMDSS (weltweites Seenot- und Sicherheitsfunksystem) ist eine Zusammenfassung von technischen Einrichtungen, Dienststellen und Regeln zur weltweiten Hilfe bei Seenotfällen und zur Sicherung der Schifffahrt. GMDSS wurde aufgrund des SOLAS, dem internationalen Abkommen über die Sicherheit des Lebens auf See, ins Leben gerufen.

GMDSS besteht aus folgenden Bestandteilen:

  • Seefunk- und Küstenfunkstellen, die mittels Sprechfunk und DSC einen Notruf aussenden und empfangen können
  • Search and Rescue Radar Transponder (SART), die ein charakteristisches Signal aussenden, wenn sie ein Radarstrahl trifft, um so eine Zielfahrt zu ermöglichen
  • EPIRB (Emergency Position Indicating Radio Beacon), die an Satelliten ein Notsignal liefern, teilweise auch mit Positionsdaten. Zulässig auch im terrestrischen Bereich über DSC, derzeit in Europa aber kaum in Gebrauch.
  • COSPAS/SARSAT: polumlaufende und geostationäre Satelliten zur Ortung und zum Empfang von Notmeldungen von EPIRBs
  • Inmarsat: geostationäre Satelliten zur Kommunikation
  • Bodenstationen und Schiffsstationen für die Satellitensysteme
  • Maritime Rescue Coordination Centers (MRCC): Einsatzzentralen zur Koordinierung der Hilfeleistung, in Deutschland wahrgenommen durch die DGzRS in Bremen
  • NAVTEX (Abk. für Navigational Text Messages), ein Funkfernschreibsystem, mit dem Notmeldungen, Warnungen und sonstige nautische Informationen für einzelne Seebereiche verbreitet werden.

Seegebiete A1 bis A4

  • Seegebiet A1: Gebiet innerhalb der Sprechfunkreichweite mindestens einer UKW-Küstenfunkstelle, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen (Kanal 70/156.525 MHz) und Sprechfunkservices zur Verfügung steht. Typischerweise hat das Gebiet eine Ausdehnung von 30 sm bis 40 sm (56 km bis 74 km) um die Küstenfunkstation.
  • Seegebiet A2: Gebiet, außerhalb von Seegebiet A1, innerhalb der Sprechfunkreichweite mindestens einer GW-Küstenfunkstelle, die ununterbrochen für DSC-Alarmierungen (2187.5 kHz) und Sprechfunkservices zur Verfügung steht. Für die Auslegung geht man üblicherweise bei Tag von einem Bereich von 180 Seemeilen (330 Kilometer) Abstand von der Küstenlinie aus, abzüglich aller von A1 abgedeckten Bereiche. In der Praxis geht eine zufriedenstellende Abdeckung häufig darüber hinaus. So sind bei Nacht bis zu 400 Seemeilen (740 Kilometer) Abstand von der Küstenlinie abgedeckt.
  • Seegebiet A3: Ein Gebiet außerhalb der Seegebiete A1 und A2, das von der Überdeckung eines geostationären Inmarsat-Satelliten abgegrenzt wird. Das Unternehmen Inmarsat garantiert, dass sein System zwischen 70° Süd und 70° Nord arbeitet, obwohl es häufig auch im Bereich von 76° Süd und 76° Nord funktioniert.
  • Seegebiet A4: Ein Gebiet außerhalb der Seegebiete A1, A2 und A3. Dieses besteht im Wesentlichen aus den Polarregionen, nördlich und südlich ungefähr der 76. Breitengrade, ausschließlich aller möglicher Bereiche A1 oder A2.